Der Grosse Rat des Kantons Bern hat heute mit 140 zu 3 Stimmen das Postulat zu den Ewigkeitschemikalien PFAS angenommen. Damit beauftragen wir die Regierung, einen umfassenden Bericht zu den Risiken und Kosten von PFAS vorzulegen – für unsere Böden, unser Wasser, unsere Landwirtschaft, unsere Lebensmittel und letztlich unsere Gesundheit.
👉 Das ist ein wichtiger erster Schritt. Aber es darf nicht beim Papier bleiben: Jetzt braucht es Taten. Der Kanton Bern muss handeln, und die Eidgenossenschaft ebenso. Denn die Beispiele aus St. Gallen, Basel oder dem Wallis zeigen: PFAS sind keine abstrakte Gefahr, sondern eine reale Belastung – mit riesigen Folgekosten, wenn wir nicht sofort Gegensteuer geben.
Umso bedauerlicher, dass der Bundesrat heute entschieden hat, die dringend notwendige PFAS-Forschung einzustellen, weil das Geld knapp sei.
📢 Wir dürfen uns nicht zurücklehnen:
PFAS verschwinden nicht von selbst.
Jede Tonne, die heute in die Umwelt gelangt, bleibt uns über Generationen erhalten.
Jeder Franken, den wir jetzt investieren, spart uns künftig Milliarden an Sanierungs- und Gesundheitskosten.
Das klare Ja zum Postulat ist ein starkes Signal. Jetzt müssen Bund und Kanton beweisen, dass sie es ernst meinen – mit konkreten Massnahmen, bevor die Ewigkeitschemikalien noch grössere Schäden anrichten.
@gruenebern @gfl_bern
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